GOTT - MEINE LETZTE HOFFNUNG

Ach, wie schnell die Zeit verfliegt! Ich bin erst oder schon 38 Jahre alt und ich lebe leider erst seit 6 Jahren mit dem Herrn. Ich weiß, dass Er immer bei mir war. Doch wo war ich?

Ich bin in einer wunderbaren Familie aufgewachsen, wurde von liebenden Eltern großgezogen und genoss gemeinsam mit meiner jüngeren Schwester eine tolle Kindheit. Ich war eine gute Schülerin, besuchte eine Musikschule, tanzte, war stets gern unter Leuten und liebte das Leben. Doch mit dem Umzug nach Deutschland veränderte sich alles! Ich war gerade mal 18 Jahre alt und das letzte was ich wollte war ein Umzug – weg von Zuhause, weg von meiner Heimat. Ich heulte Tag und Nacht. ‚Die Braut wurde in ferne Länder gebracht‘ (russisches Sprichwort). Zwei Jahre später lernte ich einen Jungen kennen, der vier Jahre später mein Mann wurde. Wir bekamen eine Tochter und träumten gemeinsam von einem eigenen großen Haus! Der Bau begann und brachte zu unserem Bedauern nur Unglück mit sich. Denn kaum eine Baustelle kommt ohne Bier und Zigaretten aus. Die Baustelle endete mit unserem Einzug ins Haus, der Alkohol floss jedoch weiter. Und was Alkohol aus Menschen macht und in unserem Fall aus meinem Mann gemacht hatte, möchte ich nicht im Detail erklären…

Das neue Haus brachte uns keine Freude. Mir ging es immer schlechter und schlechter. Ich verlor den Lebenswillen, litt unter starken Depressionen. Immer wieder spielte ich den Film meines eigenen Selbstmordes und meiner Beerdigung in meinem Kopf ab. Doch der Gedanke an meine Tochter und meine Familie hielt mich letztendlich davon ab. Gott sei Dank dafür! Ich wusste nicht mehr weiter und suchte verzweifelt nach einer Lösung. Und so hatte ich nur noch einen Wunsch: Ich wollte die Scheidung.

Meine Mutter machte sich große Sorgen um mich. Verständlich! Sie wollte mir helfen, suchte stets nach Problemlösungen. Ihre letzte Hoffnung war die Kirche. An einem Sonntag flohen meine Tochter und ich mit meinen Eltern in die Gemeinde. Auf dem Heimweg ahnte ich bereits, dass mich Zuhause eine „blutige Überraschung“ erwartete und so kam es auch. Mein Mann führte mich auf die Terrasse und begann mich mit seinen Fäusten zu ‚erziehen‘. Ich kann mich noch an das Knacken meiner Nase erinnern. Das nächste woran ich mich erinnern kann, ist, dass ich im Krankenhaus unter einem hellen Scheinwerfer aufgewacht bin und Ärzte auf mich einredeten. Und genau in diesem furchtbaren Zustand im Krankenhaus hatte ich ein unvergessliches Erlebnis mit Gott. Plötzlich erfüllte mich eine übernatürliche Lebensfreude. Ich war der glücklichste Mensch auf der Welt!

Zwei Tage später bekehrte ich mich und ein halbes Jahr später bekehrte sich auch mein Mann und wir ließen uns taufen. Die Zeit verging und der Herr schenkte uns noch zwei weitere Söhne. Nun ist unsere ganze Familie mit dem Herrn – das ist das größte Glück, das ich mit nichts vergleichen kann! Ihm sei alle Ehre!

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Freikirche Spasenije Ulm / Neu-Ulm e.V.           Fort Unterer Kuhberg  16  -  89077 Ulm

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